Auch wenn Jenson Button schon vor dem GP von Abu Dhabi als Weltmeister 2009 feststand, war der erstmals im Formel-1-Zirkus ausgetragene Lauf ein Highlight – speziell aus österreichischer Sicht, denn das rot-weiß-rote Red Bull Team holte einen Doppelsieg.
Entgegen allen Erwartungen hat sich Sebastian Vettel den Sieg in den Emiraten geholt und sich damit den Vizeweltmeistertitel gesichert. Der Red-Bull-Pilot profitierte dabei zwar vom Ausfall des im Qualifying überlegenen Lewis Hamilton, war aber schon in den ersten paar Runden des Grand Prix näher als erwartet am McLaren dran.
„Ich hatte einen sehr guten ersten Stint und konnte Lewis unter Druck setzen. Dass er dann ausschied hat mir natürlich geholfen, aber ich denke, der Sieg wäre auch so möglich gewesen. Nun Vizeweltmeister zu sein ist ein überragendes Gefühl."
Titel bleibt in England
Hamilton schied in Führung liegend mit einem Bremsdefekt aus und musste sich somit auch offiziell vom Weltmeistertitel verabschieden. Sein Nachfolger Jenson Button gab mit einem tollen Rennen und Platz drei nochmals eine Kostprobe ab und bestätigte den Gewinn der Krone.
„Es war schön ein Jahr die Krone getragen zu haben und ich habe Lust auf mehr bekommen. Diese Saison hat sich Jenson den Titel verdient, aber ich werde 2010 wieder angreifen und will ihn mir zurückholen", so Hamilton.
Abschied in Blau-weiß
Einen versöhnlichen Abschied feierte das Team von BMW. Der bayrische Automobilhersteller hatte die artig Aufschrift „Servus" auf den Boliden montiert und holte durch Nick Heidfeld sensationell Platz vier. Quick Nick steht in Verhandlungen mit mehreren Teams, wird aber nach eigenen Aussagen auch 2010 wieder mit am Start sein.
Vielleicht ist der Deutsche dann gemeinsam mit Christian Klien Pilot bei Peter Saubers BMW-Nachfolger Qadbak. Gebührlich gefeiert wird der Abschied bei einem großen Fest um den Jahreswechsel mit Mario Theissen, Gerhard Berger und Co.
Karussell dreht sich
2010 wird die Formel 1 ein stark verändertes Fahrer-Line-up haben, denn neben Robert Kubica verlassen auch Fernando Alonso, Heikki Kovalainen, Nico Rosberg, Rubens Barrichello und Kimi Räikkönen ihre Teams. Ob der Finne überhaupt noch dabei sein wird, ist gar nicht sicher.
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