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Michael Jackson will nach Europa auswandern

24.08.2009OBDUKTIONSERGEBNIS ENDLICH BEKANNT

Michael Jackson: Narkosemittel für Tod verantwortlich

Eine Überdosis Propofol, ein starkes Narkosemittel, ist anscheinend die Todesursache des vor zwei Monaten gestorbenen Popstars Michael Jackson. Das meldeten die "Los Angeles Times" und der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Gegen Jacksons Privatarzt Conrad Murray, der dem 'King of Pop' die Narkosemittel verabreicht haben soll, wird weiterhin ermittelt.

Über viele Wochen hinweg verabreichte Murray dem unter Schlaflosigkeit leidenden Jackson täglich 50 Milligramm Propofol, das normalerweise nur in Krankenhäusern und unter strenger Aufsicht gespritzt wird. Nach Aussage Murrays konnte Jackson auch in der Nacht zum 25. Juni nicht einschlafen. Da der Arzt besorgt war, dass sein prominenter Patient von Propofol abhängig werden könnte, gab er ihm in dieser Nacht erst eine Reihe von anderen Medikamenten, darunter Valium, Lorazepam und Midazolam. Keins davon bescherte Jackson den ersehnten Schlaf.
 
Erst am Vormittag gab Murray dem ewigen Drängen Jacksons schließlich nach und injizierte ihm eine Dosis Propofol, welches der Popstar seine "Milch" nannte. Daraufhin schlief er ein. Der Arzt gab an, Jackson noch zehn Minuten beobachtet zu haben, anschließend auf die Toilette gegangen zu sein und nur zwei Minuten später wieder an Jacksons Bett gestanden zu haben. Da atmete die Pop-Legende bereits nicht mehr. Wiederbelebungsversuche scheiterten. 

Ermittlerkreise werten Jacksons Tod als Totschlag. Gegen Murray wurde bislang noch keine Anklage erhoben. Die Jackson-Familie ließ über einen Sprecher mitteilen, sie habe "volles Vertrauen" in den Rechtsweg und freue sich auf den Tag, "wenn der Gerechtigkeit genüge getan wird", berichtete "USmagazine.com". 

Der Arzt, der Jackson auf die geplante Konzerttour begleiten sollte, war seit Mai bei dem Popstar angestellt und erhielt monatlich ein Gehalt von 150.000 Euro. Er hatte ausgesagt, dass er nicht der erste gewesen sei, der dem Popstar Propofol gegeben hatte und nannte zwei deutsche Ärzte, deren Namen den Medien nicht vorliegen. Auf dem Videoportal "YouTube" erklärte Murray in einer Videobotschaft, dass er alles getan habe, was er konnte.

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Die Untersuchungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Erst danach möchte sich Murrays Anwalt zu dem Ergebnis der Gerichtsmedizin äußern. Jackson wird am 3. September in einem Mausoleum auf dem Forest Lawn Friedhof in Glendale nahe Los Angeles beigesetzt.(mm)

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