01_aktion_300x300
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteItemsBagsKAUTION NOCH NICHT ÜBERWIESEN

02.12.2009KAUTION NOCH NICHT ÜBERWIESEN

Roman Polanski schmort erstmal weiter im Gefängnis

Hollywood-Regisseur Roman Polanski muss trotz abgeschlossener Vorbereitungen für seine Haftentlassung noch einige Zeit im Schweizer Gefängnis schmoren.

Gut Ding will Weile haben: Oscar-Preisträger Roman Polanski (76) hat seine Kaution in Höhe von 4,5 Millionen Schweizer Franken (etwa drei Millionen Euro) noch nicht aufbringen können.

Die Papiere für die Haftentlassung des Regisseurs sind zwar fertig, und auch ist sein Chalet in Gstaad bereits für den dann folgenden Hausarrest ausgestattet worden. Es steht allein noch die Überweisung der Kaution von etwa drei Millionen Euro aus, bevor der Filmemacher das Bezirksgefängnis Winterthur verlassen darf.

Vor knapp einer Woche hatte das schweizerische Bundesstrafgericht entschieden, dass Polanski gegen eine Kaution von 4,5 Millionen Schweizer Franken aus der Haft und in den elektronisch überwachten Hausarrest übersiedelt werden darf. Allerdings hat Polanski die Summe bisher nicht gezahlt und bleibt daher voraussichtlich bis Freitag in der schweizerischen Auslieferungshaft.

Medienberichten zufolge musste der Starregisseur seine Wohnung in Paris verpfänden, um das Geld aufzubringen. Für die Verzögerung seiner Haftentlassung soll jedoch die schweizerische Bankbürokratie verantwortlich sein

"Es dauert einfach seine Zeit, bis eine solche Summe von Frankreich in die Schweiz überwiesen ist", beschrieb am Dienstag ein Sprecher des schweizerischen Bundesamtes für Justiz den aktuellen Status in der Angelegenheit. Mit der Überweisung rechnet das Ministerium aber in den kommenden Tagen. Dennoch komme eine Entlassung vor Eingang des Geldes wegen der Fluchtgefahr nicht in Frage.

Romas Polanski war festgenommen worden, als er das Filmfestival in Zürich besuchen wollte, und sitzt seit dem 26. September auf Antrag der US-Justiz im Gefängnis Winterthur in Auslieferungshaft. Dem Erfolgsregisseur ('Der Pianist') wird in den USA vorgeworfen, 1977 eine 13-Jährige vergewaltigt zu haben.

Nach seiner Entlassung aus der Auslieferungshaft darf der 76-Jährige seinen Hausarrest im Berner Oberland antreten, wo ihm eine elektronische Fußfessel angelegt wird. Sein Haus wurde bereits mit einem elektronischen Überwachungssystem ausgerüstet, das Alarm schlägt, wenn er sich zu weit davon entfernt.

Im Hausarrest in der Schweiz bleibt die Hollywood-Legende, bis über seine Auslieferung in die USA entschieden ist.

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (0)