Der Papst ist entsetzt über die Kritik an ihn? Ja, aber hallo! Kennt der "heilige Vater" etwa keine Selbstreflexion? Das il Papa für die Rehabilitierung von Galileo Galilei, dem Sternengucker, bis heute keine allzu klaren Worte findet, jedoch für einen Holocaust-Leugner in Priestergestalt sehr wohl, ist dann doch etwas sehr blasphemisch.
Entsetzlich daran ist in Wahrheit weniger die Tatsache, ob Benedikt XVI so einen Spinner wie diesen Williamson inkl. Pius-Brüderschaft, gewähren lässt, sondern die Tatsache, dass ihm die Kritik an der Kritik in Entsetzen versetzt. "Heiliger Vater", verehrter Satansbraten in Rom, ähm Vatikan samt politischem Gefolge - es ist an der Zeit - es werde Licht!
Von welchem Geist wird dieser Papst nur fehlgeleitet? Beschäftige ich mich mit dieser Frage näher, bemerke ich zu meinem eigenen Wohle, dass ich es in Wahrheit gar nicht so genau wissen will. Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen ergeht, aber ein Blick in die Augen dieses Papstes empfinde ich als zutiefst gruselig. Dem Vatikan ins Gotteslob geschrieben: Es ist nun wirklich genug! 2.000 Jahre Menschen hinters Licht führen, das soll nun aufhören. Es werde nämlich Licht!
Das Thema ist endlos. Die Herangehensweise diffizil. Starten wir mit dem Gedanken der Wiedergeburt. Der Gedanke der Wiedergeburt war im Judentum zur Zeit Jesu Volksglaube. Im Evangelium Luk 9, 8 u. 19 finden sich Textzeilen wie: „...so hielten die Leute Jesus für einen der alten Propheten, der wiedergekommen ist". Auch im Talmud finden sich merkwürdige Notizen, die auf einen Seelenwanderungs- oder Wiedergeburtsglauben schließen lassen: „Mordechia, das ist Samuel" means: der Jude Mordechai, der Onkel der Königin Esther, war eine Wiedergeburt des Propheten Samuel.
Das erklärt Ihnen vielleicht manche seltsamen Fragen, die Sie vielleicht von sich oder ihrem inneren Dialog kennen. Fragen wie, wo gehöre ich eigentlich hin? Was ist Heimat? Wer bin ich? Oder die Feststellung, dass man einfach auf dem falschen Planeten lebt. Sind wir also alle miteinander, egal ob Juden, Christen, Moslems, Hindus nur auf der Durchreise, als mehr oder weniger geduldete Gäste? Ist diese sichtbare Materie der Urgrund, der uns trägt, oder stammen wir doch woanders her?
DIE VERFÄLSCHUNG DER BIBEL UND IHRE FOLGEN
Schriften wie zb.: die Pistis Sophia, einem der apokryphen Evangelien, wurde nicht in den offiziellen Kanon der kirchlichen Bibel aufgenommen. Die entstehende Machtkirche, die Jesus von Nazareth NICHT gegründet hat, begann erstmals gegen Ende des 2. Jahrhunderts bestimmte Texte anderen vorzuziehen.
Im Jahre 383 erhielt der Bibelschreiber Hieronymus den Auftrag von Papst Damasus I, einen einheitlichen lateinischen Bibeltext zu erstellen. Es entstand die sogenannte Vulgata, die bis heute dem allzu leichtgläubigen Volk als fehlerloses Wort Gottes „verkauft" wird. Hieronymus hatte jedoch alles andere als eine einheitliche Textgrundlage. In einem Brief an den Papst schrieb Hieronymus: „Wird sich auch nur einer finden, der mich nicht lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler schilt, weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten Büchern, den Evangelien, zuzufügen, abzuändern oder wegzulassen?"
Spricht man Theologen auf solche Hinweise an, so verweisen sie meist auf eine Stelle im Hebräerbrief (9,27), die, wie sie behaupten, eindeutig gegen die Reinkarnation sprechen: „Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird der nicht wegen der Sünden erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten". Exakt diese Stelle erweist sich jedoch bei genauerer Betrachtung als Fälschung mit nachträglichen Einschüben: „ein einziges Mal, ...geopfert, ...Sünden hinwegnehmen...."
Nimmt man die Einschübe wieder heraus - und übersetzt grammatikalisch genauer - so erscheint ein Satz mit einem vollkommen anderen Sinn: „Und wie lange es den Menschen bestimmt ist zu sterben, nach diesem aber ein Gericht, so lange wird auch Christus erscheinen, den ihn Erwartenden zum Heile." Andererseits hätte der Halbsatz; „...wie lange es den Menschen bestimmt ist zu sterben..." keinen Sinn.
Mit der Vereinheitlichung der Bibel war die Wahrheit damit einmal für längere Zeit ausgelöscht. Fazit der historischen Bibelfälschung: Die historische Bibelfälschung löst bis heute eine geistige Katastrophe auf diesem Planeten aus. All die sinnlosen Kriege im Namen „Gottes" und die beschämende Rehabilitierung eines Holocaust-Leugners im Priestergewand. Und die immer noch währende Manipulation der Priesterkaste von hörigen Weltlichen, von Politikern und dem mitteleuropäischen Adel dient eher seinen Widersachern. Was wäre geschehen, wenn Hieronymus das urchristliche Wissen in die Bibel aufgenommen hätte? Die letzten 1.700 Jahre wären wohl etwas verlaufen.
Die Menschheit würde wohl etwas andere, höhere ethisch-moralische Werte im täglichen Leben verwirklichen. Denn: das Wissen um Reinkarnation und um das Gesetzt von Saat und Ernte schließt das Verantwortungsbewusstsein für das eigene Leben und Verhalten mit ein. Weil es eben nach uns keine Sintflut gibt. Es geht ja immer weiter, der Erlebniskreis schließt sich nicht. Vielleicht wäre der Zynismus keine gesellschaftlich anerkannte Kommunikationsform, mit der sich Medien und TV Programme bestücken lassen, und somit sich sogar Politik machen lässt. Die Erde wäre bereits das Paradies, wovon jeder spricht. Who knows?
Doch statt der Lehre, dass die Erde eine Bewährungsstätte für gefallene Seelen ist, und Gott, Allah, Buddha oder etwas höheres im Universum in jeden von uns lebt - so, wie es Jesus lehrte, wurde eine äußere Lehre voller blutrünstiger, steinzeitlicher Opferkulte und die Lehre der ewigen Verdammnis und eines strafenden, grausamen Gottes von der Kirche bis heute verkündet. Das Papsttum wurde etabliert, etwas, was das Christentum nie wollte, und der Menschheit wurde mit Gewalt, mit Feuer und Schwert die Fälschung in der Bibel aufgezwungen.
Richtigerweise heißt es: „...und führe mich in der Versuchung" und nicht „...führe mich nicht in Versuchung", denn um Gottes Willen, welcher Gott der es gut mit uns meint, würde uns jemals in Versuchung führen wollen. In Versuchung führen, so etwas macht nur etwas Personifiziertes wie, na sagen wir, Luzifer, liebevoll Luzi genannt, in Beispiel päpstlicher Gestalt. It´s time, honey: es werde Licht, auch für Dich!
Jesus war ein cooler Typ, der mit seinen Jungs durch die Lande zog, ähnlich wie die heutigen Männer, gerne mal ohne die Frauen, methaporisch geschrieben, sich zum Skilaufen formieren, und Wasser zu Wein machte. Jesus war ein Finanzgenie und wohlhabend. Ein Lügner war er allerdings nie. Und er liebte Maria Magdalena. Maria Magdalena war eine ehrwürdige Lady und keine Hure oder Schlampe. Tja. Es werde Licht. Und der Papst soll bitte endlich die Originalschriften der Bibel herausrücken. Das wäre ein neuzeitlich sinnstiftender Oster-Bestseller.
WÖRTERBERG
Was mich am Nächsten erregt, liegt meist auch in mir selbst.
Petra Augustyn
www.museum-tv.eu
Henriette Dummbeutel (27.09.2011 02:35)Intelligenz
Erst lernen wir schreiben. Danach lernen wir einen Artikel zu verfassen. Gell, Frau Augustyn? Aus der Grundschule sind wir doch raus - oder etwa nicht?