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26.06.2006Lance Armstrong

Es hagelt Doping-Vorwürfe

Die Doping-Anschuldigungen gegen Lance Armstrong reißen nicht ab. Der dreimalige Tour-de-France-Sieger Greg LeMond sorgt mit seinen Aussagen für neuerliche Entrüstung. Der 44-jährige Amerikaner kritisierte Armstrong wegen dessen...

Die Doping-Anschuldigungen gegen Lance Armstrong reißen nicht ab. Der dreimalige Tour-de-France-Sieger Greg LeMond sorgt mit seinen Aussagen für neuerliche Entrüstung. Der 44-jährige Amerikaner kritisierte Armstrong wegen dessen Kontakten zum umstrittenen Doping-Arzt Michele Ferrari, daraufhin sei er von Armstrong bedrängt worden, sagt LeMond.

"Lance hat mich bedroht, meine Frau, mein Geschäft, mein Leben", so LeMond in der Sportzeitung 'L´Équipe'. "Seine größte Drohung bestand darin, als er mir sagte, dass er Leute finde, die bezeugen, dass ich Epo genommen hätte."

Lance Armstrong sieht seinen guten Ruf gefährdet und droht mit juristischen Schritten gegen all jene, die ihm unlautere Mittel vorwerfen.

Die französische Zeitung 'Le Monde' berichtet, Armstrong habe vor seiner Krebserkrankung leistungssteigernde Präparate genommen und dies auch einem Arzt des Indiana Universitäts-Krankenhauses gestanden.

"Dass ich 1996 Doping in einem Krankenhaus zugegeben hätte, ist absurd und unwahr. Nichts davon ist in den 280 Seiten der über 20 Krankenberichte zu lesen. Mein Arzt, ein führender Krebsspezialist, bezeugt, nie ein solches Statement abgegeben zu haben", sagte der mehrfache Tour-Sieger zu den jüngsten Anschuldigungen.

'Le Monde' beruft sich weiter auf Teamkollegen von Armstrong und dessen Ex-Frau, die vor Gericht unter Eid bestätigt haben sollen, dass Armstrong mehrfach zu unerlaubten Substanzen gegriffen habe. (sts)

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