Sängerin Lena Meyer-Landrut hat verraten, wie es kam, dass sie in der letzten Runde bei 'Unser Star für Oslo' die Nerven behielt, und cool blieb.
Das Wort 'Schule' hat gereicht: Lena Meyer-Landrut (18), deutsche Kandidatin beim diesjährigen Eurovision Song Contest, hat ihrer Mutter zu verdanken, dass sie in Oslo mit von der Partie sein wird.
Die gute Mama brachte ihre Tochter nämlich ganz rasch auf den Boden der Tatsachen zurück, als diese vor Freude über ihre Weiterkommen unter die letzten zehn bei 'Unser Star für Oslo' schier auszuflippen drohte. Bis vor wenigen Wochen sang die gebürtige Hannoveranerin nämlich noch am liebsten unter der Dusche - nun hat sie die Plätze eins, drei und vier in den deutschen Single-Charts inne.
Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' schildert Lena Meyer-Landrut, was geschah, als sie vor Freude fast zu Platzen drohte: "Dann kam meine Mutter und sagte: 'Du denkst aber auch an die Schule, oder?'" Davon sei sie nicht gerade begeistert gewesen, räumt die Gymnasiastin heute ein: "Erst dachte ich: Wie ätzend, warum sagt die jetzt so was? Kann die nicht sagen: Hast du toll gemacht."
Im Nachhinein wurde dem 'bürgerlichen Pop-Wunder' (O-Ton 'Spiegel') aber klar, dass diese Herangehensweise für sie wichtig war: "Aber das war genau richtig. So bin ich nämlich wieder klar und frisch geworden." Weitere Details aus ihrem Privatleben will die sympathische Brünette dann aber lieber doch nicht preisgeben: "Ich sitze hier, weil ich die 'Castingshow 'Unser Star für Oslo' gewonnen habe."
Unnachgiebig weist sie den neugierigen Journalisten zurecht: "Und damit haben Personen aus meiner Famile nichts zu tun." Beschwichtigend fügt sie dann aber dann doch noch hinzu: "Außerdem istmein Leben doch total langweilig."
Universal-Chef Frank Briegmann widerspricht indessen Behauptungen, Lena Meyer-Landrut sei ein Star aus der Retorte, deren Erfolg quasi im Hinterkämmerchen der TV-Bosse quasi ausgetüftelt worden sei: "Einen Star wie Lena kann man nicht machen, den kann man nur finden. Man kann einen Rahmen abstecken, indem man sagt, wir wollen Künstler, die authentisch sind, die ihre eigenen Vorstellungen haben, die nicht in ein Korsett passen." (mso)