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11.01.2010WIEDER STUNK HINTER DEN KULISSEN

Germany’s Next Topmodel: Peyman Amin fliegt – und kritisiert Heidi Klum

Nachdem Modelagent Peyman Amin aus der Jury von 'Germany's Next Topmodel' geflogen ist, lässt er es sich nicht nehmen, an Model-Mama Heidi Klum Kritik zu üben.

 

Sein letztes Urteil: Modelbooker Peyman Amin (38) nimmt seinen Rauswurf bei 'Germany's Next Topmodel' nicht ohne Gemotze hin.

"Ich muss zugeben, dass es mich überrascht hat", gestand der Branchen-Profi gegenüber dem Medienmagazin 'dwdl.de', als bekannt wurde, dass er 2010 nicht mehr auf dem Richterstuhl vor den schönsten Mädchen des Landes sitzen wird. Diese Tatsache hat der gebürtige Teheraner angeblich nicht von Model-Mutti Heidi Klum (36) selber, sondern von ProSieben erfahren. Sein Kommentar dazu: "Ich hätte es galanter gefunden, wenn Heidi das Gespräch mit mir gesucht oder ich von ihr selbst erfahren hätte, dass sie mich nicht mehr in ihrer Sendung sieht."

Amin war neben Klum der einzige Juror, der seit der ersten Stunde von 'GNT' dabei war. Trotzdem sieht er die Zusammenarbeit mit der Vorzeige-Deutschen nicht kritiklos. "Heidi Klum ist ein internationaler Superstar. In der realen Welt und auch am Set, wo eine entsprechende Hierarchie immer spürbar war", fasst der Strahlemann zickig zusammen.

Über seine Nachfolger bei der Castingshow verlor der TV-Star nur wenig gute Worte. Bei Fotograf Kristian Schuller lässt Amin noch Gnade walten: "Kristian Schuller hat als Fotograf bereits mit vielen Topmodels gearbeitet, unter anderem hatte er Gisele Bündchen über mich gebucht. Heidi selbst hat er auch schon geshootet.", während er Newcomer Qualid Ladraa alias Q für eher ungeeignet erachtet: "Da er keine fachlichen Erfahrungen mit Topmodels und den damit verbundenen internationalen Anforderungen hat, bin ich gespannt, inwiefern Q die 'GNT'-Models voranbringen kann."

Vor einigen Wochen war bereits bekannt geworden, dass Ex-Juror Rolf Scheider (54) mit dem Bonner Qualid Ladraa ersetzt wird. Der Deutschmarokkaner machte sich einen Namen als Berater von Designer Christian Audigier und trug zum Großteil dazu bei, dass dessen Modelabel Ed Hardy zu einer bekannten Marke wurde. Ladraa hat also jede Menge Ahnung von Mode und führt derzeit sogar eine eigene Agentur mit Sitz in Los Angeles. Doch auch mit dem Medium Fernsehen machte das Multitalent bereits erste Erfahrungen: Im TV-Format 'Der Star-Praktikant' auf Vox unterstützte der Modeberater die Kandidatinnen, die sich für ein Praktikum bei Audigier bewarben.

Rolf Scheider hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass er bei der Castingshow nicht mehr dabei sein wolle und es eine völlig neue Jury geben sollte.

Scheider beteuerte zwar, sein Ausstieg sei freiwillig geschehen, lästerte aber gleichzeitig gegen die frischgebackene Vierfach-Mama Heidi Klum: "Ich habe nach der letzten Sendung über Monate nichts von Heidi gehört. Sie ist da knallhart. Wenn sie in ihren Augen einen besseren Jury-Partner findet, nimmt sie ihn sich", sagte der Casting-Profi.

Heidi Klum

Nun scheint Ladraas der bessere Jury-Partner zu sein. Auf jeden Fall hat er durchaus Erfahrung im Umgang mit ehrgeizigen Kandidatinnen und ist bereits an Models gewöhnt. Mit seiner Wahl als nächster Juror schaffte der Modeunternehmer einen Karriersprung und esist jetzt an ihm, zu beweisen, dass er tatsächlich Talent für das laut reine Showgeschäft hat.

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"Wenn die Kameras ausgehen, sind wir keine fröhliche Großfamilie mehr", erklärte Schneider und wetterte dabei weiter über das deutsche Topmoldel: „Nach Drehs verbrachte Heidi keine Minute zu viel mit ihren TV-Mädchen oder dem Team", so Schneider. Dazu erinnerte sich der ehemalige Juror an Klums kühle Distanz: "Als wir in Amerika drehten, fuhr sie nach der Arbeit immer nach Hause. Wir schliefen im Hotel - über eine Einladung zur ihr nach Hause hätten wir uns auch gefreut."

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