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26.03.2010EIN STAR BEREITET DAS FELD

FC Bayern München: Arjen Robben zahlt die Zeche für Franck Ribery

Mittelfeld-Genie Franck Ribery vom FC Bayern München ist zwar unentwegter Gegenstand vieler Spekulationen. Der wahre Überflieger beim deutschen Rekordmeister ist derzeit jedoch Flügelstürmer Arjen Robben. Mit seinen Glanzleistungen trägt er derzeit dazu bei, dass sich das Management an der Säbener Straße den teuren Franzosen locker leisten kann.

Ein Glanztor hier, ein Brachialsprint da: Star-Niederländer Arjen Robben (26) bringt die Fans des FC Bayern München derzeit voll in Wallung.

Doch nicht nur das - seine spielerischen Erfolge bedeuten für die Vereinsführung auch einen großen Haufen Bares. Es handelt sich um Geld, dass Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge auch gut gebrauchen können, wenn sie Jahrhunderttalent Franck Ribery (26) an Bord halten wollen.

Am Mittwochabend war es quasi Robben, der dem FC Bayern quasi im Alleingang in der 112. Minute den Einzug ins DFB-Pokalfinale sicherte. 80 Meter sprintete, fintete und schoß sich der Holländer an mehreren Gegnern vorbei, um dann den Ball rechts an Schalke-Torwart Manuel Neuer im Kasten zu versenken.

Allein schon diese rekordverdächtige Leistung, gepaart mit dem Ausgleich zum 2:2 gegen Fürth im Viertelfinale (Endstand 5:2) hat dem Club an der Säbener Straße satte fünf Millionen an DFB-Prämie und TV-Geldern in die Vereinskasse gespült. Strategisch noch wichtiger war allerdings Arjen Robbens Hammer-Tor zum 2:3 gegen Florenz: Das Weiterkommen in der Champions League beschert dem FC Bayern München einen weiteren warmen Regen von 12 Millionen Euro.

Kein Wunder also, dass Vereinspräsident Hoeneß ihn über den Klee lobt: "Er ist ein Weltklasse-Spieler, der in jeder Sekunde ein Spiel entscheiden kann. Wir sind sehr glücklich, ihn zu haben." Der Erfolg der Bayern auf dem Spielfeld ist im Moment auch ganz besonders wichtig, gehen die Verhandlungen mit Ballartist Ribery doch in die entscheidende Runde. Und angesichts der Forderungen, die der Franzose so erhebt, können die Münchner gar nicht genug Geld in der Schatzschatulle haben.

Im Gespräch mit 'Sport Bild' hatte der Mittelfeld-Star Anfang der Woche klar und deutlich verkündet: "Unabhängig davon, wo ich hingehe, stelle ich mir einen Fünfjahresvertrag vor." Darüber hinaus enthüllte Ribery, dass der FC Bayern ihm mindestens das geboten haben muss, was Luca Toni bislang verdiente - 10 Millionen Euro brutto pro Jahr nämlich: "Es ist großer Verein, der mir die besten Konditionen bieten will, die es je gegeben hat." In klingender Münze bedeutet das, dass Franck Ribery für die nächsten fünf Jahre eine Einkommensgarantie von 50 Millionen ausgesprochen bekommen will.

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Ob also letztlich der FC Bayern München die stattliche Summe wird berappen dürfen, oder vielleicht doch eher Real Madrid oder der FC Barcelona, ist derzeit nach wie vor offen. Eine Tatsache jedenfalls scheint sicher: Die Verantwortlichen von Juventus Turin, die vergangene Woche noch vollmundig von einer möglichen Verpflichtung des Franzosen gesprochen hatten, können dieses Szenario nun wohl eher als Tagträumerei abhaken. Insgesamt 80 Millionen stünden dem italienischen Rekordmeister zur Verfügung, hatte es geheißen. Wie es aussieht, sind das mindestens 20 zu wenig, um mit Frank Ribery überhaupt ins Gespräch zu kommen.

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
Siggi (26.03.2010 21:36)

So an Schmarrn

Weg mit ihm. Für dieses Geld kauft man dem Robber lieber alle paar Tage einen neuen Ferrari.
Zahlt man dieser Diva so viel Geld, wird das zu Recht ein Szenario wie in Köln hervorrufen. Warum sollte ein Schweinsteiger oder ein van Bommel für ihn kämpfen - für weniger Geld. Nur damit er jedes 2.-3- Spiel glänzt? Olic macht es genauso gut. War doch gut, wie der Olic sich anfangs in die Mannschaft rein gekämpft hat.