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FC Bayern Tranfers: Karl-Heinz Rummenigge will es krachen lassen

03.09.2009INTERVENTION NACH STÄNDIGER KRITIK

FC Bayern München: Rummenigge staucht Oliver Kahn zusammen

Kaum sorgte der Sieg gegen Wolfsburg für gehobene Stimmung beim FC Bayern München, und war Arjen Robben als neuer Superstar inthronisiert, sorgte bereits die nächste Lästerattacke seitens Franck Ribery gegen Louis van Gaal für Stunk. Karl-Heinz Rummenigge versuchte nun, die Wogen zu glätten. Dabei sorgte er jedoch gleich für den nächsten Rieseneklat.

In den vergangenen Tagen hatten nämlich sowohl Ex-Tortitan Oliver Kahn, als auch der ehemalige Bayern-Kapitän Stefan Effenberg sich abfällig über den aktuellen Kader an der Säbener Straße geäußert. Während 'Effe' dem FC Bayern München in der Champions League ein Ausscheiden spätestens im Achtelfinale prophezeite ("Mehr ist nicht drin" äußerte er gegenüber 'TV Movie Digital'), fällte Kahn ein vernichtendes Urteil hinsichtlich Torwart-Daueranwärter Michael Rensing: "Ich habe im Fußball schon alles erlebt, aber eines ist für mich klar: Für ihn wird das beim FC Bayern nichts mehr."

An den ehemaligen Teamkollegen richtete der gebürtige Karlsruher dann noch einen ungebetenen Ratschlag: Der Keeper solle sich überlegen, ob es nicht besser sei, "von vorne zu beginnen und nächste Saison bei einem anderen Verein einen Neuanfang zu wagen."

Auf diese Einmischungen in die inneren Vereinsangelegenheiten seitens ehemalig Beschäftigter konterte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge nun resolut. Im Gespräch mit dem 'Kicker' gab der ehemalige Nationalstürmer zu Protokoll: "Alle diese Kritiker interessieren mich nicht. Sie sollen zusehen, dass sie einen Job kriegen, in dem sie etwas zu sagen haben und sich nicht als bezahlte Chefkritiker des FC Bayern hervortun."

Dabei hatte Rummenigges Interview mit dem 'Kicker'noch so viel versprechend begonnen. Auf die jüngsten Unstimmigkeiten zwischen Mittelfeld-As Franck Ribery und dem niederländischen Trainer Louis van Gaal angesprochen, wiegelte der oberste Bayern-Vertreter ab: "Ich weiß vom Spieler und vom Trainer, dass es zwischen beiden kein Problem gibt." Zum wiederholten Male verdeutlichte er, dass die Vereinsspitze eindeutig hinter dem Star-Franzosen stehe: "Franck ist charakterlich absolut okay. Alle sollten mit den Dingen sehr entspannt umgehen."

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Am vergangenen Dienstag war in der französischen Sportzeitung 'L'Equipe' ein Interview von vor dem Sieg gegen VfL Wolfsburg am Samstag abgedruckt worden, indem sich der Ballartist bitter über den neuen Coach des FC Bayern München beklagte: "Es ist das erste Mal, dass mein Kontakt zu einem Trainer nicht positiv ist. Es droht zwischen uns sehr kompliziert zu werden." (mso)

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